Jeremy Takeru Theis

Ich fühle mich geehrt, dass Sie, liebe Leserin/lieber Leser, mein Profil geöffnet haben. Vielen Dank.

Ich bin kein großer Selbstdarstellungskünstler. Gewiss ist das oft problematisch, ist es doch notwendig, sich zu zeigen, um gesehen zu werden. Irgendwas scheint jeder immer in einem zu erkennen und dieses „Irgendwas“ ist oftmals viel zu wenig, gar herausgerissen aus dem Kontext der menschlichen Komplexität. Sodann möchte ich lieber einen kurzen Einblick in meine Gedankenwelt eröffnen und Sie einladen, mich zu begleiten.

Im Jahre 1993 wurde ich in Kiel, Deutschland geboren. Hinein in eine Welt, die für mich oftmals schwer zu tragen war. Nach einiger Zeit - und genügend Abstand - empfand ich jedoch Dankbarkeit für dieses Gewicht. Denn es zwang mich, tief in die Weiten meiner Selbst hinabzutauchen und dort mein übergeordnetes Ziel zu finden.

„Ich möchte diese Welt ein kleines Stück besser machen.“

Und ich denke, dass ich dafür nicht besonderer sein muss, als andere Menschen. Letztendlich muss ich nur besonders menschlich sein. (Das sollte ich als Mensch hinbekommen.)

Um diesem Ziel näher zu kommen begann ich, mich mit 18 Jahren ehrenamtlich zu engagieren und leitete schon bald eine Selbsthilfegruppe. Glücklicherweise habe ich zwei sehr gute Menschen an meiner Seite, die mit mir ein Team bilden. Neben dieser Tätigkeit bin ich Gruppensprecher einer – in meinen Augen natürlich besten – Arbeitsgruppe einer politischen Stiftung und Mitglied einer Partei.

Weiterhin startete ich im Jahre 2014 das Studium der Psychologie und schloss in der Regelstudienzeit mein Bachelorstudium ab. Derzeit studiere ich im Master klinische Psychologie und Psychotherapie.

Lew Nikolajawitsch Tolstoi sagte: „Alle wollen die Welt ändern, aber keiner denkt darüber nach, sich selbst zu ändern.“ Dem würde ich im Wesentlichen zustimmen. Bis auf das Wörtchen „keiner“.  Zumindest versuche ich deswegen stets, mich selbst zu überwinden. Wir alle sind Teil dieser Welt, dieses Systems und dieser Gesellschaft. Was aus uns herauskommt, strömt ins System. Somit ist auch diese Haltung Teil meines Ziels – meines Traumes, wenn man so will.

Was bedeutet das Schreiben für mich?
Das Schreiben ist im Allgemeinen meine größte Leidenschaft. Ob Prosa, Philosophie oder Geschichten über Hoffnung, Charaktere, die sich selbst überwinden, alles kann mächtig sein. Das richtige Wort, festgehalten und überdauernd, kann wachsen. Ideen und Perspektiven können überbracht und nochmals angesehen werden. Wir können länger über ein einzelnes Wort, einen Satz oder eine Metapher sinnieren, bis ein ganzer Text zu dem wird, was wir kreieren wollen. Bis dieser Text am Ende der Emotion nahe kommt, die wir erzeugen möchten. Sprache ist begrenzt, ja. Genau diese Grenzen eröffnen uns die Räume, in die andere Perspektiven passen und uns wachsen lassen.

Bevor ich noch weiter über das Schreiben schreibe, setze ich an dieser Stelle einen Punkt.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen aller Artikel der verschiedensten Autoren!

Ihr Jeremy T. Theis

Sollten Sie Fragen an mich haben oder Anregungen überbringen wollen, können Sie gerne eine Nachricht für mich hinterlassen. Diese werden an mich weitergeleitet.
Mail: info@oannes-consulting.com